Der gemeinwohlige Großraum Stuttgart

Die Stadt Stuttgart hat als erste Deutschlands für vier der städtischen Betriebe einen Gemeinwohl-Bericht erstellt. Die Betriebe leben&wohnen, Hafen Stuttgart GmbH, Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) und der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart (SES) sind mit gutem Beispiel vorangegangen.

Weitere Informationen.

Solidarität mit Rojava

Wir schließen uns den vielen Fridays For Future Gruppen, Wissenschaftler*innen und anderen GWÖ-Regionalgruppen an und erklären uns solidarisch mit den Menschen in Rojava:

Wir stehen in Solidarität mit den Menschen in Rojava

Wir, Regionalgruppen der Gemeinwohl-Ökonomie, verurteilen den Angriff der türkischen Armee auf die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien / Rojava.

Wir fordern alle auf, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um diesen Krieg zu beenden.

Die Gesellschaften Nordostsyriens errichten in Rojava seit 2012 ihre eigene Selbstverwaltung basierend auf dem gleichberechtigten Zusammenleben aller ansässigen Bevölkerungsgruppen, der Befreiung der Frau, einer ökologischen Wirtschaftsweise und radikaler Demokratie. Ziel ist, eine ökologische und demokratische Gesellschaft zu schaffen, in der die Produktion von Gütern kooperativ und dezentral, nach den Bedürfnissen der Menschen und im Einklang mit der Natur erfolgt.

Diese Form des Zusammenlebens reagiert auf die Krise und Katastrophen, welche vom herrschenden Macht-Wirtschaftssystem verursacht sind. 

Die Gemeinwohl-Ökonomie steht für eine andere Wirtschaft. Die Gesellschaft, die die Menschen in Rojava aufbauen und verteidigen, kommt der Vision der GWÖ sehr nahe.

Wir stehen solidarisch zu den Menschen in Rojava.

Wir rufen europäische Regierungen und Unternehmen dazu auf, jede Unterstützung des Krieges gegen Rojava sofort zu stoppen.

Bürgerbeteiligung Klimaschutzkonzept Karlsruhe 2030

Quelle: Bürgerbeteiligung Stadt Karlsruhe

Seit 29. November 2019 und noch bis 26. Januar 2020 ist die Bürgerbeteiligung der Stadt Karlsruhe zum Klimaschutzkonzept Karlsruhe 2030 geöffnet.

Alle Interessierten Menschen können sich dort über die geplanten Maßnahmen informieren, diese kommentieren und bewerten sowie eigene Vorschläge einbringen.

Das Klimabündnis Karlsruhe lädt alle, die sich beteiligen wollen an den Samstagen 14.12.19, 28.12.19 und 11.01.2020 zu offenen Austauschtreffen in das Museum x am Marktplatz ein.

Weitere Details und Ergebnisse der Treffen werden auf der Website des Klimabündnis Karlsruhe veröffentlicht.

Initiative Lieferkettengesetz

Als eine von vielen Unterstützerorganisationen der Initiative Lieferkettengesetz empfehlen wir die Unterzeichnung und Verbreitung der Petition.

Die Initiative tritt ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden – entlang ihrer gesamten Lieferkette, von der Rohstoffgewinnung bis zum Endkunden, nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland.

Erschreckende Berichte über brennende Fabriken, ausbeuterische Kinderarbeit oder zerstörte Regenwälder zeigen immer wieder: Freiwillig kommen viele Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Daher fordern wir ein Lieferkettengesetz in Deutschland! Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen nicht länger ohne Konsequenzen bleiben.

Neues Bündnis für Klimaschutz in Karlsruhe

Quelle: SWR

Die GWÖ-Karlsruhe ist Teil des neu gegründeten Klimabündnis Karlsruhe, welches sich heute mit einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt hat.

SWR und BNN berichten.

Klimaschutz muss in der Region Karlsruhe einen höheren Stellenwert bekommen. Mit diesem Ziel hat sich jetzt das Klimabündnis Karlsruhe gegründet. Bereits im September hatten über 35 Gruppen aus Stadt und Region gemeinsam mit Fridays for Future zur Teilnahme am weltweiten Klimastreik am 20.09.2019 aufgerufen. Allein in Deutschland gingen damals 1,4 Millionen Menschen auf die Straße. Auch in Karlsruhe kam es zur größten Demonstration der letzten Jahrzehnte. Das am selben Tag von der Bundesregierung verkündete Klimapaket empfanden die Gruppen allerdings als völlig unzureichend. Deshalb haben sich 29 von ihnen nun zu einem dauerhaften Bündnis zusammengeschlossen, um gemeinsam auf eine radikale Wende in der Klimapolitik hinzuwirken. Insbesondere auf der lokalen Ebene will sich das Bündnis aktiv in die Klimapolitik einmischen –mit der breit gefächerten fachlichen Expertise, die in den Mitgliedsgruppen vorhanden ist und mit dem vereinten Engagement der Mitglieder.

Aus Anlass des vierten weltweiten Protesttages für wirksamen Klimaschutz am kommenden Freitag, den 29.11.2019, stellte sich das neue Klimabündnis am 26.11.2019 der Öffentlichkeit vor. […]

Pressemitteilung des Klimabündnis Karlsruhe am 26.November 2019

Bericht zur Ringvorlesung: “Gemeinwohl-Ökonomie – ein alternatives Wirtschaftsmodell? Theorie und Praxis” an der Hochschule Pforzheim

Ulrike Häußler (TeamWeitblick GmbH, links) und Prof. Dr. Hendrik Lambrecht (Hochschule Pforzheim, rechts)
Quelle: https://businesspf.hs-pforzheim.de/fileadmin/processed/a/3/csm_Bild_Haeussler_Nachbericht_ba067be5b7.jpg

Der Bericht über den Vortrag der GWÖ-Beraterin Ulrike Häußler mit dem Titel Gemeinwohl-Ökonomie – ein alternatives Wirtschaftsmodell? Theorie und Praxis ist online verfügbar.

Der Vortrag fand am 14. November 2019 im Rahmen der Ringvorlesung Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit an der Hochschule Pforzheim statt.

#NeustartKlima: Es reicht! Klimaschutz jetzt und für alle!

Quelle: https://www.klima-streik.org/downloads

Als Teil eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses unterstützen wir den weltweiten Klimastreik #NeustartKlima am 29. November und freuen uns über zahlreiche Teilnahme.

Die Demo startet um 12 Uhr am Schloss.

Wissenschaftler*innen sind entsetzt über das sogenannte Klimapaket und darüber, dass die Bundesregierung nach wie vor naturwissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert.

Umso wichtiger ist es, den Protest aufrecht zu erhalten und die Bundesregierung weiterhin aufzufordern, endlich zukunftsfähig zu handeln.

Klimaklage gegen die EU

Quelle: https://peoplesclimatecase.caneurope.org/wp-content/uploads/2018/10/grafik-pcc-de-kr_final.png

Vom Klimawandel Betroffene klagen erstmals vor dem Europäischen Gericht (EuG) den Schutz ihrer Grundrechte ein und nehmen den europäischen Gesetzgeber (Europäisches Parlament und Rat der EU) damit für konsequenten Klimaschutz in die Pflicht.
Die Klage ist am 23.05.2018 vor dem EuG eingereicht worden. Europäisches Parlament und Rat der EU haben Mitte Oktober auf die Klage reagiert und Klageabweisung wegen Unzulässigkeit beantragt.

Mit Beschluss vom 08.05.2019 hat das EuG die Klage als unzulässig abgewiesen. Die KlägerInnen haben am 11.07.2019 Rechtsmittel vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingelegt.

Hauptstreitpunkt ist derzeit der sog. Zugang zu Gericht, d.h. ob die KlägerInnen überhaupt die Möglichkeit erhalten, ihr Anliegen vor Gericht vorzutragen. Zu Inhalten bzgl. Notwendigkeit und Machbarkeit einer Klimazielverschärfung bis 2030 haben sich weder Beklagte noch EuG bislang geäußert.

https://peoplesclimatecase.caneurope.org/de/

Wir erklären uns mit den jetzt schon akut vom Klimawandel betroffenen Menschen solidarisch und unterstützen die Klimaklage gegen die EU.

In der ZDF-Mediathek gibt es eine etwa halbstündige Sendung zum Thema:

Genossenschaften & Gemeinwohl-Ökonomie: Mehr als die halbe Miete!

Am 8. Oktober 2019 haben wir im Weltladen Karlsruhe im Rahmen der Fairen Wochen einen Diskussionsabend zum Thema Genossenschaften & Gemeinwohl-Ökonomie veranstaltet.

Als Referent*innen waren Annika Reifschneider vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e.V., Tanja Wolf von der Heidelberger Energiegenossenschaft eG und Manfred Eberle von der Landauer Wohnungsbau Gemeinschaft eG bei uns und haben über die Unternehmensform Genossenschaft sowie Berührungspunkte von Genossenschaften und der GWÖ gesprochen.

Das ist vor allem die Berufung auf Werte wie Kooperation, Solidarität und Mitbestimmung innerhalb des “Unternehmens”, weswegen in genossenschaftlicher Organisation eine große Zukunftschance liegt, einen entscheidenden Beitrag zu einer sozial-ökologischen Transformation und anderen Wirtschaftsform zu leisten.

Es waren ca. 25 Besucher anwesend. Das Publikum war sehr interessiert und hat sich aktiv an der Diskussion beteiligt.

PROTEST! Auf nach Ettlingen

Quelle: SWR

Wir unterstützen den Aufruf von Fridays For Future KA und Parents For Future KA:

Kommt heute, Montag, den 23. September um 17:15 zur Regionalkonferenz der SPD in der Schlossgartenhalle in Ettlingen!

Olaf Scholz und alle anderen Kandidat*innen für den SPD-Vorsitz sind heute Abend in Ettlingen.

Fridays for Future Karlsruhe bittet uns alle, bei der Mobilisierung für die kurzfristig angemeldete Demonstration zu helfen, damit die SPD eine passende Antwort auf den Skandal erhält, den man in Regierungskreisen „Klimapaket“ nennt.

Laut SWR nahmen etwa 400 Menschen an der nur wenige Stunden zuvor angekündigten Demonstration teil um der SPD unmissverständlich klar zu machen, dass das so mit dem Klimaschutz nichts wird.

Weitere Details

Ringvorlesung: “Gemeinwohl-Ökonomie – ein alternatives Wirtschaftsmodell? Theorie und Praxis” an der Hochschule Pforzheim

Die GWÖ-Beraterin Ulrike Häußler von TeamWeitblick hält am 14. November 2019 im Rahmen der Ringvorlesung Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit einen Vortrag mit dem Titel Gemeinwohl-Ökonomie – ein alternatives Wirtschaftsmodell? Theorie und Praxis an der Hochschule Pforzheim.

Weitere Infos

#AlleFürsKlima: Globaler Klimastreik und offener Brief

Als Teil eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses unterstützen wir den weltweiten Klimastreik #AlleFürsKlima am 20.09. und freuen uns auf zahlreiche Teilnahme.

Die Demo startet um 11 Uhr auf dem Friedrichsplatz.

Die Gemeinwohl-Ökonomie kann mit der Bilanzierung von Konzernen einen wertvollen Beitrag zur Lösung der Klimakrise leisten.

Gemeinsam mit vielen anderen Vereinen, Verbänden und NGOs haben wir den offenen Brief zum Klimastreik am 20.09.2019 unterzeichnet:

GWÖ-Unternehmerin Antje von Dewitz (VAUDE) ist Unternehmerin des Jahres

Das Gemeinwohl-Unternehmen VAUDE ist diesjähriger Gewinner des Marken Award in der Kategorie „Beste Nachhaltigkeitsstrategie“.

Wenn wir Unternehmen für den ökologischen und sozialen Schaden, den sie anrichten, zur Kasse bitten, dann würden globale Herausforderungen wie die Klimaerwärmung sofort einen ganz anderen Stellenwert in unserer Welt erhalten.

Antje von Dewitz

Im SWR interview spricht Antje von Dewitz unter anderem darüber, wie sie das Familienunternehmen führt.

GWÖ-Infostand bei DAS FEST

Die GWÖ-Karlsruhe war auch bei DAS FEST 2019 wieder mit einem Infostand vertreten.

Laut SWR Angaben waren rund 260.000 Besucher auf dem FEST und genossen überwiegend gutes Wetter, Musik, Essen und Trinken.

Mit einigen davon kamen wir ins Gespräch und haben über die GWÖ informiert und diskutiert. Wie immer haben wir auch auf unsere kommenden Termine aufmerksam gemacht. Die Resonanz war überwiegend positiv.

Stadtmobil Rhein-Neckar stellt erste Gemeinwohl-Bilanz vor

Quelle: https://rhein-neckar.stadtmobil.de/presse/pressefotos/

Wir gratulieren Stadtmobil Rhein-Neckar zur ersten Gemeinwohl-Bilanz.

Der Carsharing Anbieter mit Sitz in Mannheim leistet damit als Unternehmen mit gutem Bekanntheitsgrad einen Beitrag zur Verbreitung und Unterstützung der GWÖ.

Damit ist Stadtmobil Rhein-Neckar ein Vorreiter-Unternehmen in der Carsharing-Branche.

Klimanotstand in Karlsruhe ausrufen!

Am Dienstag, dem 16. Juli, stimmt der Gemeinderat Karlsruhe über eines der zurzeit wichtigsten politischen Themen ab. Es soll die bereits aufgeschobene Entscheidung gefällt werden, ob die Stadt den Klimanotstand offiziell anerkennt oder nicht und ob dieser nur symbolischer Art ist, oder ob er bei der politischen Entscheidungsfindung berücksichtigt werden muss. […]

Simon Baumgart

Weitere Infos und die Petition zum unterschreiben gibt es hier.

Zivilgesellschaft ist gemeinnützig

Die Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung hat die Petition Die Zivilgesellschaft nützt der Gemeinschaft ins Leben gerufen. Es geht darum, gemeinnützige Vereine die sich an der politischen Meinungsbildung beteiligen vor der Aberkennung der Gemeinnützigkeit zu schützen.

Als Mitglieder des gemeinnützigen GWÖ-Vereins unterstützen wir die Forderungen.

GWÖ-Schlonz im AKK am KIT

Diskussionsrunde

Am 7. Mai 2019 haben wir im Kultur-Café des AKK am KIT einen Schlonz veranstaltet.

Während der Vorstellung der GWÖ und unserer Regionalgruppe konnten sich die ca. 60 anwesenden Gäste interaktiv beteiligen: Anfangs durch eine Mentimeter-Umfrage zur Einschätzung aktueller globaler Krisen wie z. B. der Klima- oder der Armutskrise. Später wurde gemeinsam über die Gehaltsspreizung und die Frage ob diese innerhalb eines Unternehmens begrenzt sein sollte sowie die Anzahl vegetarischer/veganer Menüs in der KIT-Mensa konsensiert. Den geringsten Widerstand gab es bei einer Gehaltsspreizung von 1 zu 7 und bei 3 rein vegetarischen/veganen Menüs in der Mensa.

Stimmungsbild des Publikums

Zur anschließenden Diskussions- und Fragerunde haben wir die 1. Vorsitzende von Tischlein Deck Dich e.V. Diana Stier eingeladen. Der Verein gehört zur gemeinnützigen GmbH Vitale Lunchbox. Das Karlsruher Unternehmen mit Gemeinwohl-Bilanz liefert Essen für Kinder und Jugendliche an Schulen, Schülerhorte und Kindertagesstätten.

GWÖ-Schlonz Flyer

Europawahl am 26.05. ist Klimawahl 2019

Die Gruppe ParentsForFuture Karlsruhe hat alle 41 Parteien angeschrieben, die am 26.5. in Deutschland für die Wahl zum Europaparlament kandidieren.

Es geht um die Frage wie die Parteien zu den Forderungen stehen, die Jugendliche von FridaysForFuture gemeinsam mit führenden Klimawissenschaftlern im April 2019 ausgearbeitet haben.

Auf der Klimawahl-2019-Website sind die Antworten der Parteien zu finden.

Wir als GWÖ-Karlsruhe unterstützen FridaysForFuture und ParentsForFutrure und empfehlen nur solche Parteien zu wählen, die glaubwürdig darlegen, dass sie die erforderlichen Maßnahmen nach dem Pariser Klimaschutzabkommen einschließlich der Einhaltung des 1,5°-Ziels durchsetzen wollen.