Archiv der Kategorie: Information

GermanZero: Deutschland bis 2035 klimaneutral machen

Der gemeinnützige Verein GermanZero ist eine 2019 gegründete Initiative von Wissenschaftlern und Aktivisten.

Ziel der Bürgerinitiative ist es, Deutschland bis 2035 klimaneutral zu machen, also den CO2-Ausstoß so weit wie möglich zu reduzieren und die restlichen Emissionen zu kompensieren. Dazu wird ein Gesetzesentwurf erarbeitet, der dann politisch durchgesetzt werden soll.

Dies ist als Antwort auf das unzureichende “Klimapaket” der Bundesregierung zu verstehen.

Wir machen Deutschland innerhalb von zehn Jahren klimaneutral – #schnell, #wirksam und #fair.
Für dieses Ziel erarbeiten wir jetzt den Klimaplan und die notwendigen Gesetzesentwürfe. Tausende von Bürgerinnen und Bürgern sollen mit diesem Gesetz unsere Demokratie von unten beleben und das Paket 2022 in den Bundestag einbringen.
Gemeinsam setzen wir in Deutschland das um, was die Bundesregierung 2015 beim UN-Klimagipfel in Paris bindend zugesagt hat: Die Erdüberhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

https://germanzero.de/

Christian Felber bei JUNG & naiv

Christian Felber über die Gemeinwohl-Ökonomie – Jung & Naiv: Folge 459

Mitte Februar traf Christian Felber Tilo Jung, den Moderator des Interview-Formats Jung & Naiv. Nun ist das Video fertig produziert und online verfügbar.

In dem knapp 2 1/2 stündigen intensiven Gespräch geht es um Christians Werdegang: Wieso tanzt er so gerne? Was hat das Tanzen mit unserem Zusammenleben zu tun? Was hat er studiert bzw. was konnte er nicht studieren? Wie hat er sich seine ökonomischen Grundlagen angeeignet? Warum will Christian den Kapitalismus überwinden? Was hat die GWÖ noch mit Marktwirtschaft zu tun? Warum sollten wir auf Kooperation statt Konkurrenz setzen? Kann es in der Gemeinwohl-Ökonomie noch weiterhin Wachstum geben? Wie ist er überhaupt auf die Idee einer GWÖ gekommen? Und was ist davon in unseren Verfassungen zu finden? Könnten wir damit einfach in Deutschland anfangen oder muss das global passieren?

Außerdem geht’s um privates Eigentum, Waffenhersteller, Nachhaltigkeit, eine „Obergrenze“ für Unternehmen und ein Spekulationsverbot.

Das und vieles, vieles mehr in Folge 459 von JUNG & naiv.

Bericht vom 7. Vernetzungstreffen des AK Jugend vom 20. – 23. Februar 2020

Graue und erstarrte Gestalten in der Tuttlinger Innenstadt

Der AK Jugend innerhalb der GWÖ

Wer wir sind? Eine bunte Gruppe junger aktiver Menschen in der GWÖ, die aus allen Ecken Deutschlands und Europas zusammenkommen. Auch was unsere Interessen angeht, kommen wir aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Manche von uns arbeiten, andere gehen noch zur Schule, studieren, machen eine Ausbildung oder haben andere Lebensprojekte am Laufen.

Bei unseren Treffen und Projekten achten wir besonders darauf, dass wir während der gemeinsamen Arbeit Spaß haben und uns gegenseitig motivieren. Außerdem verbringen wir auch immer wieder einfach Zeit zusammen und haben entspannte Wochenenden miteinander, ganz frei von ToDos!

Wer mitmachen will, kann sich gerne näher über unsere Aktivitäten informieren.

Bericht vom 7. Vernetzungstreffen vom 20. – 23. Februar 2020

Für unser 7. Vernetzungstreffen waren wir in Tuttlingen bei der Regionalgruppe Schwarzwald-Baar-Heuberg zu Gast. Wir hatten uns bewusst für ein langes Wochenende entschieden, damit neben dem Organisatorischen auch genügend Zeit für Gruppenaktivitäten und Kreatives bleibt. So starteten wir am Freitag bereits mit den Vorbereitungen für unsere geplante Fasnets-Aktion, bei der wir uns an der Kunstaktion 1000 Gestalten orientieren wollten, die 2017 zum G20-Gipfel in Hamburg durchgeführt wurde. Als Einstimmung darauf hatte die Regionalgruppe am Freitagabend ein öffentliches Screening des Films Der marktgerechte Mensch organisiert, in dem auch die Aktion 1000 Gestalten gezeigt wird.
Am Samstag wurde es dann ernst und wir führten vor dem geplanten Fasnetsumzug unsere Aktion in der Tuttlinger Innenstadt durch, mit der wir für mehr Menschlichkeit in unserem Wirtschaftssystem eintreten wollten. So zogen wir als graue und erstarrte Gestalten durch die Innenstadt, die sinnbildlich eine Gesellschaft darstellen sollten, der die Ideen und Überzeugungen abhanden gekommen sind, dass eine andere Welt möglich ist, in der nicht Profitstreben und Konkurrenz im Zentrum stehen, sondern gelingende Beziehungen und ein würdiges Leben. Zum Abschluss befreiten wir uns vor den Zuschauern von unseren grauen Hüllen und zeigten uns als erwachende und freudige Menschen, die sich in bunter Kleidung in die Arme fielen. Motiviert durch die positive Resonanz auf unsere Aktion, führten wir sie sogar spontan ein zweites Mal durch.

Am Abend durften wir noch viel aus den Erfahrungen von Magdalena Langer lernen, die uns in einem kurzen Impulsvortrag darstellte, wie sich das Haus des Engagements in Freiburg entwickelt hat, ein Vorzeigeprojekt für die Vernetzung und Koordination von sozial, ökologisch und kulturell engagierten Initiativen. Nach einem erlebnisreichen und vielseitigen Wochenende durften wir am Sonntag unsere Heimreise antreten, vollgepackt mit neuen Ideen und Impulsen für unsere kommenden Aktivitäten und das nächste Treffen.

Chris, Marielle und Marilena vom AK Jugend

BKK ProVita erzielt ihr bisher bestes Ergebnis bei Gemeinwohl-Bilanz

Die einzige gemeinwohl-bilanzierte gesetzliche Krankenkasse erhält für ihre dritte Gemeinwohl-Bilanz mit 790 Punkten ihre bislang beste Bewertung.

Die BKK ProVita ist die erste und einzige gesetzliche Krankenkasse, die Gemeinwohl-Bilanzen erstellt, in denen sie ihre Handlungsweisen offen darlegt und von einem externen Prüfer bewerten lässt. Damit gehört sie zu den Pionier-Unternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie. Jetzt liegt das Ergebnis der dritten Gemeinwohl-Bilanz der BKK ProVita für den Berichtszeitraum 2018/19 vor. Mit 790 Punkten hat die gesetzliche Krankenkasse ihr bislang bestes Ergebnis erreicht und nähert sich dem Höchstwert von 1.000 Punkten.

Spitzenergebnisse erlangte die BKK ProVita in den Bereichen ethische Kundenbeziehungen, Beitrag zum Gemeinwesen, Kooperation und Solidarität mit Mitunternehmen sowie Sinn und gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen. Verbessert hat sich die Kasse vor allem bei ökologischer Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung.

Andreas Schöfbeck, Vorstand der BKK ProVita, ist sehr stolz auf dieses Ergebnis. Er sagt: „Jeder kann viel tun für eine bessere Welt. Uns als gesetzlicher Krankenkasse ist ein enger rechtlicher Rahmen gesteckt. Dennoch haben wir viele Maßnahmen für das Gemeinwohl erfolgreich umgesetzt und freuen uns jetzt entsprechend über unser gutes Testat.“

Die BKK ProVita wird ihre dritte Gemeinwohl-Bilanz demnächst auf ihrer Homepage unter www.bkk-provita.de/nachhaltigkeit/gemeinwohlbilanz/ veröffentlichen. Dort finden sich auch die ersten beiden Gemeinwohl-Bilanzen.

Stellungnahmen zum Klimaschutzkonzept

Quelle: FFF KA

Zwei Mitglieder des Klimabündnis Karlsruhe: Fridays for Future (KA) und ParentsForFuture (KA) haben im Rahmen der Bürgerbeteiligung zusammenfassende Stellungnahmen zum Klimaschutzkonzept der Stadt Karlsruhe erarbeitet:

Wir unterstützen beide Stellungnahmen.

Der gemeinwohlige Großraum Stuttgart

Die Stadt Stuttgart hat als erste Deutschlands für vier der städtischen Betriebe einen Gemeinwohl-Bericht erstellt. Die Betriebe leben&wohnen, Hafen Stuttgart GmbH, Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) und der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart (SES) sind mit gutem Beispiel vorangegangen.

Weitere Informationen.

Solidarität mit Rojava

Wir schließen uns den vielen Fridays For Future Gruppen, Wissenschaftler*innen und anderen GWÖ-Regionalgruppen an und erklären uns solidarisch mit den Menschen in Rojava:

Wir stehen in Solidarität mit den Menschen in Rojava

Wir, Regionalgruppen der Gemeinwohl-Ökonomie, verurteilen den Angriff der türkischen Armee auf die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien / Rojava.

Wir fordern alle auf, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um diesen Krieg zu beenden.

Die Gesellschaften Nordostsyriens errichten in Rojava seit 2012 ihre eigene Selbstverwaltung basierend auf dem gleichberechtigten Zusammenleben aller ansässigen Bevölkerungsgruppen, der Befreiung der Frau, einer ökologischen Wirtschaftsweise und radikaler Demokratie. Ziel ist, eine ökologische und demokratische Gesellschaft zu schaffen, in der die Produktion von Gütern kooperativ und dezentral, nach den Bedürfnissen der Menschen und im Einklang mit der Natur erfolgt.

Diese Form des Zusammenlebens reagiert auf die Krise und Katastrophen, welche vom herrschenden Macht-Wirtschaftssystem verursacht sind. 

Die Gemeinwohl-Ökonomie steht für eine andere Wirtschaft. Die Gesellschaft, die die Menschen in Rojava aufbauen und verteidigen, kommt der Vision der GWÖ sehr nahe.

Wir stehen solidarisch zu den Menschen in Rojava.

Wir rufen europäische Regierungen und Unternehmen dazu auf, jede Unterstützung des Krieges gegen Rojava sofort zu stoppen.

Bürgerbeteiligung Klimaschutzkonzept Karlsruhe 2030

Quelle: Bürgerbeteiligung Stadt Karlsruhe

Seit 29. November 2019 und noch bis 26. Januar 2020 ist die Bürgerbeteiligung der Stadt Karlsruhe zum Klimaschutzkonzept Karlsruhe 2030 geöffnet.

Alle Interessierten Menschen können sich dort über die geplanten Maßnahmen informieren, diese kommentieren und bewerten sowie eigene Vorschläge einbringen.

Das Klimabündnis Karlsruhe lädt alle, die sich beteiligen wollen an den Samstagen 14.12.19, 28.12.19 und 11.01.2020 zu offenen Austauschtreffen in das Museum x am Marktplatz ein.

Weitere Details und Ergebnisse der Treffen werden auf der Website des Klimabündnis Karlsruhe veröffentlicht.

Neues Bündnis für Klimaschutz in Karlsruhe

Quelle: SWR

Die GWÖ-Karlsruhe ist Teil des neu gegründeten Klimabündnis Karlsruhe, welches sich heute mit einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt hat.

SWR und BNN berichten.

Klimaschutz muss in der Region Karlsruhe einen höheren Stellenwert bekommen. Mit diesem Ziel hat sich jetzt das Klimabündnis Karlsruhe gegründet. Bereits im September hatten über 35 Gruppen aus Stadt und Region gemeinsam mit Fridays for Future zur Teilnahme am weltweiten Klimastreik am 20.09.2019 aufgerufen. Allein in Deutschland gingen damals 1,4 Millionen Menschen auf die Straße. Auch in Karlsruhe kam es zur größten Demonstration der letzten Jahrzehnte. Das am selben Tag von der Bundesregierung verkündete Klimapaket empfanden die Gruppen allerdings als völlig unzureichend. Deshalb haben sich 29 von ihnen nun zu einem dauerhaften Bündnis zusammengeschlossen, um gemeinsam auf eine radikale Wende in der Klimapolitik hinzuwirken. Insbesondere auf der lokalen Ebene will sich das Bündnis aktiv in die Klimapolitik einmischen –mit der breit gefächerten fachlichen Expertise, die in den Mitgliedsgruppen vorhanden ist und mit dem vereinten Engagement der Mitglieder.

Aus Anlass des vierten weltweiten Protesttages für wirksamen Klimaschutz am kommenden Freitag, den 29.11.2019, stellte sich das neue Klimabündnis am 26.11.2019 der Öffentlichkeit vor. […]

Pressemitteilung des Klimabündnis Karlsruhe am 26.November 2019

Bericht zur Ringvorlesung: “Gemeinwohl-Ökonomie – ein alternatives Wirtschaftsmodell? Theorie und Praxis” an der Hochschule Pforzheim

Ulrike Häußler (TeamWeitblick GmbH, links) und Prof. Dr. Hendrik Lambrecht (Hochschule Pforzheim, rechts)
Quelle: https://businesspf.hs-pforzheim.de/fileadmin/processed/a/3/csm_Bild_Haeussler_Nachbericht_ba067be5b7.jpg

Der Bericht über den Vortrag der GWÖ-Beraterin Ulrike Häußler mit dem Titel Gemeinwohl-Ökonomie – ein alternatives Wirtschaftsmodell? Theorie und Praxis ist online verfügbar.

Der Vortrag fand am 14. November 2019 im Rahmen der Ringvorlesung Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit an der Hochschule Pforzheim statt.

#NeustartKlima: Es reicht! Klimaschutz jetzt und für alle!

Quelle: https://www.klima-streik.org/downloads

Als Teil eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses unterstützen wir den weltweiten Klimastreik #NeustartKlima am 29. November und freuen uns über zahlreiche Teilnahme.

Die Demo startet um 12 Uhr am Schloss.

Wissenschaftler*innen sind entsetzt über das sogenannte Klimapaket und darüber, dass die Bundesregierung nach wie vor naturwissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert.

Umso wichtiger ist es, den Protest aufrecht zu erhalten und die Bundesregierung weiterhin aufzufordern, endlich zukunftsfähig zu handeln.

Klimaklage gegen die EU

Quelle: https://peoplesclimatecase.caneurope.org/wp-content/uploads/2018/10/grafik-pcc-de-kr_final.png

Vom Klimawandel Betroffene klagen erstmals vor dem Europäischen Gericht (EuG) den Schutz ihrer Grundrechte ein und nehmen den europäischen Gesetzgeber (Europäisches Parlament und Rat der EU) damit für konsequenten Klimaschutz in die Pflicht.
Die Klage ist am 23.05.2018 vor dem EuG eingereicht worden. Europäisches Parlament und Rat der EU haben Mitte Oktober auf die Klage reagiert und Klageabweisung wegen Unzulässigkeit beantragt.

Mit Beschluss vom 08.05.2019 hat das EuG die Klage als unzulässig abgewiesen. Die KlägerInnen haben am 11.07.2019 Rechtsmittel vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingelegt.

Hauptstreitpunkt ist derzeit der sog. Zugang zu Gericht, d.h. ob die KlägerInnen überhaupt die Möglichkeit erhalten, ihr Anliegen vor Gericht vorzutragen. Zu Inhalten bzgl. Notwendigkeit und Machbarkeit einer Klimazielverschärfung bis 2030 haben sich weder Beklagte noch EuG bislang geäußert.

https://peoplesclimatecase.caneurope.org/de/

Wir erklären uns mit den jetzt schon akut vom Klimawandel betroffenen Menschen solidarisch und unterstützen die Klimaklage gegen die EU.

In der ZDF-Mediathek gibt es eine etwa halbstündige Sendung zum Thema:

Ringvorlesung: “Gemeinwohl-Ökonomie – ein alternatives Wirtschaftsmodell? Theorie und Praxis” an der Hochschule Pforzheim

Die GWÖ-Beraterin Ulrike Häußler von TeamWeitblick hält am 14. November 2019 im Rahmen der Ringvorlesung Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit einen Vortrag mit dem Titel Gemeinwohl-Ökonomie – ein alternatives Wirtschaftsmodell? Theorie und Praxis an der Hochschule Pforzheim.

Weitere Infos

#AlleFürsKlima: Globaler Klimastreik und offener Brief

Als Teil eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses unterstützen wir den weltweiten Klimastreik #AlleFürsKlima am 20.09. und freuen uns auf zahlreiche Teilnahme.

Die Demo startet um 11 Uhr auf dem Friedrichsplatz.

Die Gemeinwohl-Ökonomie kann mit der Bilanzierung von Konzernen einen wertvollen Beitrag zur Lösung der Klimakrise leisten.

Gemeinsam mit vielen anderen Vereinen, Verbänden und NGOs haben wir den offenen Brief zum Klimastreik am 20.09.2019 unterzeichnet:

GWÖ-Unternehmerin Antje von Dewitz (VAUDE) ist Unternehmerin des Jahres

Das Gemeinwohl-Unternehmen VAUDE ist diesjähriger Gewinner des Marken Award in der Kategorie „Beste Nachhaltigkeitsstrategie“.

Wenn wir Unternehmen für den ökologischen und sozialen Schaden, den sie anrichten, zur Kasse bitten, dann würden globale Herausforderungen wie die Klimaerwärmung sofort einen ganz anderen Stellenwert in unserer Welt erhalten.

Antje von Dewitz

Im SWR interview spricht Antje von Dewitz unter anderem darüber, wie sie das Familienunternehmen führt.

Stadtmobil Rhein-Neckar stellt erste Gemeinwohl-Bilanz vor

Quelle: https://rhein-neckar.stadtmobil.de/presse/pressefotos/

Wir gratulieren Stadtmobil Rhein-Neckar zur ersten Gemeinwohl-Bilanz.

Der Carsharing Anbieter mit Sitz in Mannheim leistet damit als Unternehmen mit gutem Bekanntheitsgrad einen Beitrag zur Verbreitung und Unterstützung der GWÖ.

Damit ist Stadtmobil Rhein-Neckar ein Vorreiter-Unternehmen in der Carsharing-Branche.

Europawahl am 26.05. ist Klimawahl 2019

Die Gruppe ParentsForFuture Karlsruhe hat alle 41 Parteien angeschrieben, die am 26.5. in Deutschland für die Wahl zum Europaparlament kandidieren.

Es geht um die Frage wie die Parteien zu den Forderungen stehen, die Jugendliche von FridaysForFuture gemeinsam mit führenden Klimawissenschaftlern im April 2019 ausgearbeitet haben.

Auf der Klimawahl-2019-Website sind die Antworten der Parteien zu finden.

Wir als GWÖ-Karlsruhe unterstützen FridaysForFuture und ParentsForFutrure und empfehlen nur solche Parteien zu wählen, die glaubwürdig darlegen, dass sie die erforderlichen Maßnahmen nach dem Pariser Klimaschutzabkommen einschließlich der Einhaltung des 1,5°-Ziels durchsetzen wollen.

Für Klimaschutz & fairen Welthandel. CETA, JEFTA & Co. stoppen!

CETA, das Umfassende Handels- und Investitionsschutzabkommen der EU mit Kanada, wird seit September 2017 in weiten Teilen vorläufig angewandt. Vollständig in Kraft treten kann es jedoch erst nach der Ratifizierung aller EU-Mitgliedstaaten. In Deutschland müssen sowohl der Bundestag als auch der Bundesrat CETA noch zustimmen.

Am Samstag 29. September 2018 findet bundesweit ein dezentraler Aktionstag statt. Baden-Württemberg hat hier eine besondere Bedeutung, weil die GRÜNEN hier versprochen haben, CETA in seiner derzeitigen Form im Bundesrat nicht zuzustimmen. Sie sollen auch hier in Karlsruhe an diese Zusage erinnert werden!

Sowohl die GWÖ-Bewegung insgesamt als auch unsere Karlsruher Regionalgruppe hat schon bisher die nationalen und internationalen Protestaktionen gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TISA, JEFTA unterstützt, da diese – kurz gesagt – mehr den Konzerninteressen als dem Gemeinwohl dienen und die Demokratie zunehmend gefährden. Daher wollen wir auch bei dieser Veranstaltung nach Kräften mitwirken.

Im Karlsruher Bündnis für gerechten Welthandel sind bisher vertreten:  Attac KA, Mehr Demokratie BaWü, DGB BaWü, BUND, GWÖ BaWü, DiEM25 Nordbaden, Weltladen KA 

Der CETA-Aktionstag in Karlsruhe:

11 Uhr  ab Friedrichsplatz:  Begrüßung und Demozug durch die Karlsruher Innenstadt
13 Uhr  am Friedrichsplatz: Kundgebung, Infostände bis ca. 17 Uhr

Wir werden auch ab 11 Uhr mit unserem GWÖ-Infostand auf dem Friedrichsplatz präsent sein.
Für die Durchführung der Veranstaltung werden noch Helfer/Ordner gesucht. Wer mitmachen kann, bitte melden.